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Berlin · Festival · Kuratierung

DisORIENTation

Der Titel ist Programm: Wer „Orient“ hört und Kamele erwartet, soll die Orientierung verlieren.

Helle Industriehalle mit Betonstützen, zwei grossen Lautsprechertürmen und abgedeckten Instrumenten dazwischen.

Generierte Stimmungsbilder — keine Aufnahmen der genannten Programme oder Personen.

DisORIENTation setzt dort an, wo die meisten Weltmusik-Programme aufhören: bei der Frage, wer eigentlich bestimmt, wie eine Region zu klingen hat. Statt eine Herkunft zu bebildern, zeigt das Festival Positionen — Künstlerinnen und Künstler, die aus einer Tradition kommen und mit ihr etwas machen, das noch niemand gehört hat.

Kuratorisch ist das der anspruchsvollste Fall. Man arbeitet gegen eine Erwartung, die das Publikum mitbringt, und muss sie trotzdem ernst nehmen — sonst bleibt der Saal leer. Der Weg dahin führt über Programmfolgen, die anschlussfähig anfangen und dann weiterführen, als das Publikum selbst gegangen wäre.

Für Häuser mit einem zeitgenössischen Profil ist das die interessanteste Form der Zusammenarbeit: kein Gastspiel, sondern eine Setzung.

Meine Rolle

  • Kuratorische Setzung gegen das Folklore-Klischee
  • Auswahl zeitgenössischer Positionen aus Maghreb und Mashreq
  • Programmfolgen, die ein Publikum mitnehmen statt überfordern
  • Zusammenarbeit mit Häusern, die ein eigenes Profil haben
Format
Festival
Eckdaten
Berlin · Festival · Kuratierung

Nächster Schritt

Wollen wir so etwas zusammen bauen?

Sag mir in drei Schritten, was du vorhast — Format, Rahmen, Termin. Ich melde mich persönlich zurück.